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Forschung und Entwicklung

Die Vorteile des HaNu 2009 als Referenznullpunkt

Unsere Erfahrungen zur Beruhigung von Druckmessstellen.

Nahaufnahme des HaNu 2009 an einer Gebäudefassade
HaNu 2009 an der Fassade: Der Referenznullpunkt liegt außerhalb der Gebäudehülle.

Problem

Beim Aufbau der Referenzdruckleitung für Labore und Reinräume gibt es die unterschiedlichsten Ansätze zur Beruhigung der Druckmessstellen. Zum Einsatz kommen die wildesten Anordnungen. Am weitesten verbreitet sind Chemiefässer, die als Dämpfungsglieder am Ende der Referenzdruckleitung angesetzt oder in die Leitung eingebunden werden. Auch Dämpfungsrohre mit kleiner Auslassöffnung werden verwendet, oder sandgefüllte Fässer, die eine Dämpfung bieten sollen.

All diese Systeme haben einen grundlegenden Fehler: Sie nehmen alle Druckschwankungen, die im Gebäude auftreten, mit geringer Verzögerung auf und verursachen Schwankungen im Gesamtsystem der Druckregelungen. Alle Versuche, dies zu eliminieren, müssen scheitern, weil Abluftanlagen für Sanitärräume, Aufzugsschächte und Aufzugsfahrten, das Öffnen und Schließen von Türen und Toren oder ähnliche Vorgänge im Gebäude ständig Druckschwankungen verursachen.

Viele Kunden, die auf uns zukommen und teils völlig verzweifelt nach Lösungen suchen, haben Druckausgleichsysteme nach den genannten Bauarten. Sie haben Unmengen an Zeit und Geld aufgebracht, um ihre Druckschwankungen in den Griff zu bekommen. Inbetriebnahmezeiten, die jeden Rahmen sprengen, sind angefallen.

Lösung

Nach vielen Kundengesprächen und Einsätzen vor Ort konnte die HaNu Manufaktur in allen Fällen eine Lösung anbieten, weil sich bei unserem System der Referenznullpunkt außerhalb des Gebäudes befindet. Dabei wird das gesamte Gebäude mit seiner Gebäudehülle unabhängig betrachtet. Nur so lässt sich eine stabile Druckregelung in Labor- und Reinraumzonen oder Operationssälen realisieren.

Außen gilt es einzig den dynamischen Anteil zu eliminieren, der als Wind auftritt, um einen stabilen Referenznullpunkt zu bekommen. Durch die Bauart des HaNu 2009 ist der Einfluss des Windes auf ein Minimum reduziert. Die Beheizung des HaNu 2009 sorgt auch im Winter für eine sichere Verbindung zum statischen Außendruck, dem Referenznullpunkt.

Behelfslösung im Gebäude

Chemiefass, Dämpfungsrohr oder Sandfass am Ende der Referenzdruckleitung. Nimmt jede Druckschwankung im Gebäude mit geringer Verzögerung auf: Aufzug, Türen, Tore, Sanitärabluft. Die Regelung schwingt, die Inbetriebnahme zieht sich.

HaNu 2009 außen an der Fassade

Der Bezugspunkt liegt außerhalb der Gebäudehülle. Nur der Wind bleibt als Störgröße und wird durch die Bauart eliminiert; die selbstregelnde Heizung hält die Verbindung zum statischen Außendruck auch bei Frost frei. Kurze Inbetriebnahme, kein Aufschwingen.

15 W
selbstregelnde Heizung, „Ein“ bei Außentemperatur unter 3 °C
−20 … +60 °C
Einsatztemperatur, Schutzart IP54
2009
seitdem unverändert bewährt
Temperaturregler mit Fühler und Netzkabel für die Heizung des HaNu 2009
Die Temperaturregelung im Lieferumfang schaltet die Heizung unter 3 °C selbsttätig ein (Hysterese 2 K).

Fazit

Im Gebäude gibt es keinen störungsfreien Ort für den Referenznullpunkt. Außen ist nur der Wind zu eliminieren – und genau dafür ist der HaNu 2009 gebaut.

Jede Bestandsanlage kann mit dem HaNu 2009 nachgerüstet werden – auch Anlagen, die heute noch mit Fässern und Dämpfungsrohren arbeiten.

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Anfrage senden+49 162 134 416 4Armin Nuoffer, HaNu Manufaktur
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