Druckschwankungen in Krankenhäusern
Optimale Raumdruckregelung in Krankenhäusern mit dem HaNu 2009.

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin setzt für die Raumdruckregelung bei einem neuen Bauvorhaben auf den Referenznullpunkt der HaNu Manufaktur. Über diese Anfrage freuen wir uns besonders.
Problem
Gerade für Krankenhäuser bietet der HaNu 2009 die Voraussetzung, Labore, Operationssäle, Intensivstationen oder ganze Gebäude sicher im Über- oder Unterdruck zu regeln. In Krankenhäusern sind die Druckschwankungen innerhalb des Gebäudes besonders hoch: Viele unterschiedliche Anwendungen finden unter einem Dach statt, und es herrscht großer Publikumsverkehr. Technisch notwendige Anlagen wie Aufzüge und Absauganlagen wirken mit großer Dynamik auf die Druckregelungen ein.
Meist sind die Druckregelungen durch An- oder Erweiterungsbauten nicht oder nur unzureichend aufeinander abgestimmt. So kommt es zu ungewolltem Luftaustausch zwischen einzelnen Gebäudeteilen.
Lösung
Wird der Referenznullpunkt außerhalb des Gebäudes angeordnet, wie es für die Charité geplant ist, sind Probleme mit Druckschwankungen weitestgehend gelöst. Das gesamte Gebäude wird mit seiner Hülle unabhängig betrachtet; die Störquellen im Inneren wirken nicht mehr auf den Bezugspunkt.
Eine Referenzdruckleitung führt den Referenznullpunkt an jede Messstelle. Wichtig dabei: Die Referenzdruckleitung muss absolut dicht sein und vor der Inbetriebnahme der Druckregelung sauber abgedrückt werden.
Potenziale für die Krankenhausplanung. Diese Anordnung hat sich in hunderten von Anwendungen in den unterschiedlichsten Gebäuden bewährt. In Krankenhäusern ist die Verwendung außenliegender Referenznullpunkte historisch bedingt noch wenig verbreitet. Umso mehr freut es uns, dass die Planung hier auf ein bewährtes Produkt vertraut.
Fazit
In Krankenhäusern gibt es keinen störungsfreien Ort für den Hausnullpunkt. Liegt der Referenznullpunkt außen, bleiben OP, Labor und Intensivstation stabil – unabhängig davon, was im Gebäude gerade passiert.